Teil 1: Die wichtigsten Hinweise zu Mywire 2go VISA

Nicht jeder hat heute eine Kreditkarte oder kann eine Kreditkarte erhalten. Wer beispielsweise über eine negative Bonität verfügt, der wird es schwer haben, eine klassische Kreditkarte von der Bank oder einem Anbieter zu erhalten. Dennoch kann es Momente im Leben geben, wo eine Kreditkarte einfach benötigt wird. Für diesen Fall ist es nun möglich, die Kreditkarte an der Tankstelle zu kaufen. Das klingt erst einmal verwirrend, ist aber im Grunde ganz einfach. Hierbei handelt es sich nicht um eine Kreditkarte mit einem Verfügungsrahmen sondern um eine sogenannte Prepaid-Kreditkarte.

Die Prepaid-Kreditkarte ist eine Guthabenkarte. Das bedeutet, der Käufer enthält an der Tankstelle erst einmal eine leere Kreditkarte. Je nach Anbieter belaufen sich die Kosten für den Kauf auf 9,95 Euro für eine Mywire 2go VISA oder 9,99 Euro für eine Joker Mastercard. Die Kreditkarte muss mit einem Guthaben aufgeladen werden. Daher kommt die Bezeichnung „Prepaid-Kreditkarte“. Ebenso wie ein Handy mit einer Prepaid-Karte kann auch die Kreditkarte nur dann genutzt werden, wenn sie ein Guthaben hat. Dieses Guthaben muss auf die Karte aufgeladen werden. Wenn es alle ist oder für die gewünschte Zahlung nicht mehr ausreicht, ist eine Zahlung mit der Kreditkarte nicht mehr möglich, bis erneut ein Guthaben darauf geladen wird. Ideal sind Prepaid-Kreditkarte beispielsweise für Schüler und Studenten aber auch für Nutzer, die möglicherweise einen Eintrag bei der Schufa haben.

Die Aufladung der Kreditkarte kann über SMS oder auch über den Online-Auftritt des Anbieters erfolgen. Wie hoch die Kosten für den Einsatz der Karte sind, ist abhängig von dem gewählten Anbieter. In diesem Beitrag wird die Mywire 2go VISA einer näheren Untersuchung unterzogen. Wichtig für den Kunden zu wissen: Auch wenn auf den ersten Blick die Nutzung einfach und praktisch klingt, können hier jedoch teilweise höhere Kosten entstehen als bei der Nutzung von einer klassischen Kreditkarte.

Kosten und Rahmenbedingungen der Mywire 2go VISA

Mywire 2go VISA

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Die Mywire 2go VISA kann grundsätzlich so eingesetzt werden wie eine normale VISA-Karte. Dort, wo das VISA-Zeichen zu finden ist, kann die Karte auch verwendet werden. Allerdings sollte sich der Nutzer darüber bewusst sein, dass nicht jeder auch eine Prepaid-Karte akzeptiert. Gerade Anbieter von Mietwagenverleihen oder auch Hotels haben hier strenge Richtlinien, die eingehalten werden müssen. Diese beinhalten häufig, dass Prepaid-Karten nicht angenommen werden. Wer also die Mywire 2go VISA für den Urlaub kaufen möchte, der sollte sich vorher erkundigen, ob die Karte überall dort akzeptiert wird, wo man mit zahlen möchte.

Bei der Mywire 2go VISA gibt es zwei verschiedene Varianten. Die erste Variante basiert auf der Bewahrung der Anonymität. Wer nicht möchte, dass seine Daten vermerkt werden, der entscheidet sich für eine Mywire 2go VISA, bei der eine Aufladung nicht möglich ist. Diese Karten verfügen über ein Limit von bis zu 100 Euro. Der Betrag wird auf die Karte aufgeladen und wenn er aufgebraucht ist, wird die Karte vernichtet. Der Vorteil hierbei, neben der fehlenden Datenspeicherung, ist auch, dass die Aufladung der Karte kostenfrei ist. Achtung: Die Karte hat eine Gültigkeitsfrist. Wenn diese abgelaufen ist und es befindet sich noch Guthaben auf der Karte, so verfällt dieses.

Die zweite Option ist die wiederaufladbareMywire 2go VISA. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, dass die persönlichen Daten hinterlassen werden. In diesem Fall wird ebenfalls eine Mywire 2go VISA gekauft und zum ersten Mal aufgeladen. Wer möchte, dass die Karte sich auch weiterhin aufladen lässt, der registriert sich auf der Webseite des Anbieters. Hier ist es jedoch notwendig, die persönlichen Daten zu hinterlegen. Es muss ein Kundenkonto angelegt werden, damit eine Aufladung immer wieder durchgeführt werden kann. Pro Monat kann auf die Karte ein Volumen von 100 Euro geladen werden. Wer das steigern möchte, musst sich identifizieren.