Bezahlt der Kreditkarteninhaber mit der Debit-Card, wird das Konto umgehend mit dem entsprechenden Betrag belastet. Dies ermöglicht eine gute Kostenkontrolle. Deshalb wird die Debit-Card häufig in Kombination mit einem Girokonto angeboten. Während bei der Charge-Card ein zinsfreies Zahlungsziel festgelegt ist, gibt es dieses bei der Debit-Card nicht. Mit der Debit-Card kann der Karteninhaber nicht nur bargeldlos bezahlen, sondern auch Geld am Automaten abheben.

Die Leistungen und Gebühren, welche für die Bezahlung mit der Kreditkarte oder für das Geldabheben anfallen, unterscheiden sich von Bank zu Bank. Einige Herausgeber bieten die Karte kostenlos an und beschränken den Gebrauch im Gegenzug auf die notwendigsten Funktionen. Karten, für die Gebühren verlangt werden, sind in der Regel mit Zusatzfunktionen ausgestattet. Eine Debit-Card wird den Bankkunden ausgehändigt, die eine gute Bonität nachweisen können.

Verschiedene Abrechnungsmodelle der Kreditkarten

Im Bereich der Kreditkarten gibt es unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Hierbei handelt es sich um die Revolving-Kreditkarte oder um die Charge-Kreditkarte. Kreditkarten werden unter anderem für die Bezahlung im Ausland gern genutzt, da sie weltweit akzeptiert werden. Wie hoch die Kosten ausfallen, die für den Gebrauch im Ausland anfallen, ist von Bank zu Bank unterschiedlich.

Diese Kosten gibt es

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Sofern der Kunde eine Charge-Card verwendet, erhält er einen zinslosen Kredit von der Bank geboten, welcher jedoch zeitlich begrenzt ist. Die Abrechnung erfolgt per Lastschrift einmal monatlich. Somit wird der gesamte Betrag vom Girokonto des Karteninhabers abgebucht. Wie hoch das Limit ist, welches die Bank dem Kunden zur zinslosen Verwendung einräumt, hängt von der Bonität des Bankkunden ab.

Die Revolving-Card verfolgt ein anderes Abrechnungsmodell, bei welchem der Kunde die Möglichkeit der Teilzahlung erhält. Der Kunde legt gemeinsam mit der Bank fest, welche Teilzahlung geleistet werden soll. Des Weiteren können Sondertilgungen erbracht werden. Nimmt der Kunde die Teilzahlungen in Anspruch, können hierfür Zinsen von bis zu 10 Prozent anfallen. Im Vergleich zu einem Dispositionskredit liegen die Zinsen bei diesem Modell oft höher.

Welche Kreditkartenfirmen gibt es in Deutschland?

Sehr häufig werden in Deutschland Kreditkarten der Hersteller VISA, MasterCard oder American Express angeboten. Während die American Express in Deutschland nicht so weit verbreitet ist, werden sämtliche Kreditkarten weltweit akzeptiert. Die VISA und die MasterCard werden von Banken ausgegeben. American Express hingegen setzt darauf, seine Karten selbst an den Kunden auszugeben. Auch die Kontoführung obliegt dem Unternehmen selbst. Während die MasterCard und VISA von vielen Kunden genutzt werden können, verlangt American Express Einkommensnachweise vom Kunden, um zu sehen, ob die Ausgabe der Kreditkarte gewährleistet ist. Sämtliche Kreditkartengesellschaften verlangen unterschiedliche Gebühren für den Gebrauch der Karte. Des Weiteren können sich die Leistungen der jeweiligen Banken unterscheiden.