Das Mobile Payment, welches seit einiger Zeit getestet wird, soll im Jahr 2015 wachsen. Es handelt sich hierbei um eine Bezahlmethode, bei welcher der Käufer mit seinem Smartphone bezahlen kann. Apple bietet des Weiteren Apple Pay an. Verschiedene Banken und Sparkassen haben sich zusammengeschlossen, um einen einheitlichen Standard zu entwickeln.

Während immer mehr Möglichkeiten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs angeboten werden, sind die Verbraucher skeptisch, ob es sich um sichere Methoden handelt.

Es ist davon auszugehen, dass eine besondere Gefahr von Kreditkarten sowie Ausweisen ausgeht, welche mittels Magnetstreifen funktionieren. Kann ein Hacker die Informationen, welche sich auf dem Magnetstreifen befinden, auslesen, ist es ein Leichtes, diese zu manipulieren und zu verwenden. Zu sehen waren die Komplikationen erst kürzlich im Hamburger Chaos Computer Club. So fand man heraus, dass selbst biometrische Erkennungsmethoden, zu denen unter anderem der Fingerabdruckscanner gehört, anfällig sind für Betrügereien.

Durchbruch in Sachen Sicherheit dank holländischer Forscher

Fingerabdruck - Identitäts-check

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Forscher an der Twente-Universität in den Niederlanden haben nun offensichtlich ein Verfahren entwickeln, mit welchen Betrügern das Handwerk gelegt werden kann. Es handelt sich hierbei um die QSA (Quantum Secure Authentication). Mit Hilfe kleinster Teilchen wird geprüft, ob es sich wirklich um den Kartenbesitzer handelt. Die Karte verfügt nicht mehr über einen Magnetstreifen, sondern über ein kleines Feld, auf dem sich Nanopartikel in millionenfacher Ausführung befinden. Mit einem Laser wird dieses Feld durch die ausstellende Bank bearbeitet. Die Photonen werden einmalig auf der Fläche angeordnet und sind genauso einmalig, wie es der Fingerabdruck ist. Auf diese Weise kann eine eindeutige Zuordnung zu einer Person erfolgen. Die Fläche kann niemals kopiert werden. Die Daten würden selbst bei einem einzigen Versuch zerstört werden. Die Forscher gehen davon aus, dass eine Kreditkarte, welche mit einer solchen Technologie ausgestattet ist, nicht geknackt werden kann.

Pepijn Pinkse, der Projektleiter, sagte hierzu: „Es ist so, als würde man zehn Bowlingkugeln fallen lassen, die anschließend 200 Dellen auf dem Boden hinterlassen. Es ist unmöglich herauszufinden, welche Informationen gesendet wurden und welches Muster auf dem Boden entstanden ist, indem man die zehn Bowlingkugeln einsammelt.“

Das Praktische: Nicht nur Kreditkarten könnten durch diesen Mechanismus unknackbar werden, sondern auch Personalausweise, Autos oder Zugangskarten für Gebäude.